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Asbestboden versiegeln lassen – geht das?

Wenn Immobilien den Besitzer wechseln, möchten die neuen Bewohner die Räume natürlich nach ihren Wünschen gestalten. Bevor jedoch der neue Fußboden verlegt werden kann, muss der alte Fußbodenbelag entfernt werden.

Wer beispielsweise eine Küche aus den 60er oder 70er Jahren sanieren möchte, stößt dabei häufig auf asbesthaltige Fußbodenbeläge und Kleber. Ob so ein Boden versiegelt werden kann, und was dabei zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.


Warum wurde Asbest eingesetzt?

Asbest war in früheren Zeiten ein beliebter und sehr häufig eingesetzter Baustoff. Es handelt sich dabei um ein faserartiges Mineral, das viele günstige Eigenschaften aufweist. Es ist

  • hitzebeständig
  • beständig gegenüber vielen Chemikalien
  • unbrennbar
  • hochelastisch
  • zugfest
  • leicht mit anderen Materialien verbindbar

Seit den 30er Jahren wurde Asbest bis zum Beginn der 80er Jahre in sehr großem Umfang eingesetzt. Die Gefahr besteht vor allem durch die feinen Fasern, die sich immer weiter zerteilen und eingeatmet werden können.

Sie verbleiben dann in der Lunge und schädigen diese nachhaltig. Es bildet sich Narbengewebe, langfristig dann auch Krebs (die Krankheit heißt dann Asbestose). Zusätzlich können die Fasern auch noch wandern und sich in anderen Körpergeweben ansiedeln und dort ebenfalls Schaden verursachen. Verboten ist Asbest aber erst seit 1993, obwohl man die Asbestose schon seit 1936 kennt.

Häufiges Vorkommen in älteren Gebäuden

Es gibt einzelne Bereiche in älteren Gebäuden, in denen besonders mit dem Vorkommen von asbesthaltigen Stoffen zu rechnen ist. Dazu gehören:

  • sogenannte „Floor Flex Platten“ in der Küche
  • Kleber für Floor Flex Böden
  • Kleber für Parkett und Holzpflasterböden
  • Teerpappen (KEINE Bitumenpappe!)
  • teerhaltige Voranstriche

Entfernen oder versiegeln? 

Solange ein Boden völlig intakt ist, besteht erstmal keine Gefahr. Der Boden gibt dann auch keine Fasern frei. Wird er allerdings beschädigt, wird es gefährlich. Er muss dann zwingend fachgerecht saniert werden.

Zunächst muss eine Begutachtung und eine Prüfung auf Asbest von einem dafür zugelassenen Fachunternehmen erfolgen. In einigen Fällen besteht die Möglichkeit, den asbesthaltigen Fußboden durch den Aufstrich spezieller Bindemittel zu versiegeln. Neuer Fußbodenbelag kann dann einfach darauf verlegt werden.

Wir raten jedoch grundsätzlich zu einer Entfernung, weil Sie bei einer Versiegelung nicht viel Geld sparen. Und letztlich verschiebt sich das Asbestproblem im Fußboden nur in die Zukunft. Wer kann schon garantieren, dass dieser versiegelte Fußboden auf immer unberührt bleibt? Ein solcher Boden darf nämlich nicht bearbeitet werden. Keine Bohrungen, um vielleicht einen Türstopper zu verschrauben oder Zuschnitte von Auslegware o.ä. obendrauf.


Keine Panik! Melden Sie sich bei uns!

Bevor Sie sich zu viele Sorgen machen, können Sie erst das Herstellungsjahr des Fußbodens überprüfen. Sollte der Bodenbelag vor 1993 hergestellt worden sein, ist das trotzdem noch keine Garantie für Asbest. Schließlich ist seit Beginn der siebziger Jahre bekannt, wie schädlich Asbest ist. Im Falle eines Verdachts sollten Sie sich umgehend bei uns melden! Wir kennen uns aus und können eine Asbestbelastung am besten feststellen und beseitigen.


Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie auf Asbest gestoßen sind: Rufen Sie uns an!!! (0 53 41) 88 966-0 Denn mit Asbest kennen wir uns aus!

Quelle Text: www.hausjournal.net und www.abedos.de zum Teil in abgewandelter Form und umformuliert.


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