Aktuelles vom Asbest-Killer.

Asbest erkennen und die richtigen Maßnahmen ergreifen

 

Asbest anhand des Baujahres erkennen:

Wer von Euch sich unsicher ist, ob sein Haus Asbest enthält, sollte das Baujahr beachten. Wurde Euer Haus zwischen 1930 und 1993 gebaut und seitdem nicht mehr saniert, ist es sehr wahrscheinlich, dass Asbest auf dem Dach, an der Fassade oder an anderen Teilen im Haus verbaut wurde.

Gut zu wissen: Man unterscheidet zwischen Asbestzement und Spritzasbest. Spritzasbest wurde bereits 1979 im Westen Deutschlands verboten und gilt als eine der gefährlichsten Asbestformen. Im Gegensatz zu Asbestzement reichen hier nämlich bereits die kleinsten Erschütterungen, um die gesundheitsgefährdenden Fasern freizusetzen. Bei Asbestzement werden die Fasern nur freigesetzt, wenn der Zement mechanischen oder thermischen Einflüssen ausgesetzt wurde.

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Asbest anhand des Aussehens und der Bindung erkennen

Asbest hat für gewöhnlich eine graue bzw. grünlich-graue Färbung und eine faserige Struktur. Doch um Asbest mit dem bloßen Auge erkennen zu können, benötigt man Fachwissen. Denn der gefährliche Baustoff wird meist in festgebundener Form mit anderen Baustoffen wie Zement verarbeitet und ist dann nur noch schwer zu identifizieren. Wie gefährlich der verarbeitete Stoff wirklich ist, hängt hauptsächlich von der Art der Bindung ab. Dabei werden drei verschiedene Arten unterschieden:

schwach gebundenes Asbest

Schwach gebundenes Asbest ist für Menschen besonders gefährlich. Dabei liegt der Asbestanteil in der Regel bei über 60 Prozent und damit viel höher als bei anderen Asbestprodukten. Zum schwach gebundenen Asbest gehört zum Beispiel der Spritzasbest. Als Weichasbesterzeugnis kam es vor allem als Brandschutzmasse für Stahlskelettbauwerke in Einsatz. Überprüfen Sie also ältere Isolierungen, Dämmungen, Brandschutzklappen und Dichtungen.

Asbest in Reinform

In Reinform findet man den Baustoff zum Beispiel als Asbestschnüre zum Abdichten von Kaminen oder Öfen oder als feuerfeste Füllstoffe. Da das Material ähnlich faserig ist, wie beim schwach gebundenen Asbest, gilt es als fast genauso gefährlich.

stark gebundenes Asbest

Am ungefährlichsten der drei Arten ist das stark gebundene Asbest. Dieses kommt vor allem in Dacheindeckungen, Deckenplatten oder Wandverkleidungen vor. Die Asbestfasern entweichen dabei nicht so schnell wie bei schwach gebundenem Asbest.

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Asbest anhand der Verwendung erkennen

Da Asbest einer der gängigsten Baustoffe war, findet er sich in einer ganzen Reihe verschiedener Produkte. So kommt er in Dacheindeckungen (Asbestzementplatten) vor, aber auch in Bodenbelägen, Rohren oder Wandverkleidungen ist er verarbeitet.

Im Falle eines Verdachts solltet Ihr einen Fachmann zur Rate ziehen. Wir als Spezialisten entnehmen von verdächtig erscheinenden Bauteilen eine Materialprobe, die anschließend im Labor untersucht wird. Eine solche Probeentnahme darf ausschließlich von einem ausgebildeten Fachmann ausgeführt werden.

Kann die Probe Asbest nachweisen, müsst Ihr Euch Gedanken über eine Sanierung machen. Auch diese Arbeiten dürfen dann ausschließlich Spezialunternehmen ausführen.

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Wenn Ihr Euch unsicher seid: Ruft uns an!!! Denn mit Asbest kennen wir uns aus!

Quelle vom Text: Stefan Johannsen, https://www.ausbaupraxis.de


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